Gute Frage.

Diese Seite ist kein Startup, kein Medienprojekt und auch kein Versuch, Influencer zu werden. Sie ist eher ein Sammelplatz. Für Texte, Gedanken, Beobachtungen. Für alles, was hier in der Provinz in der Fußgängerzone zwischen Rathaus und sozialer Verwahrlosung zu finden ist.

Ein Großteil meiner Artikel und Geschichten erscheint zuerst in der Presse. In Tageszeitungen und manchmal auch in Magazinen. Dort allerdings oft gekürzt, hinter einer Bezahlschranke oder nach ein paar Tagen schon wieder im digitalen Nirvana verschwunden. Auf dieser Seite bekommen meine Texte ein zweites Zuhause. Zwar etwas später, dafür vollständig, gesammelt und mit mehr Bildern. Ohne Schranke, ohne Abo, ohne „Jetzt registrieren, um weiterzulesen“.

Die Seite ist also so etwas wie ein Archiv. Für alle, die einen Text noch einmal nachlesen möchten. Und auch für Redaktionen, die sich fragen, was dieser Demmer so alles anstellt – und warum man ihm eigentlich nicht noch viel mehr Aufträge gibt.

Journalismus und vor allem auch das Feuilleton leben in meinen Augen nicht nur von der nächsten Geschichte, sondern auch von einer Spur, die man hinterlässt. Von Themen, die sich durchziehen. Von einer Haltung, die erkennbar ist. Diese Seite soll genau das sichtbar machen.

Hier sammelt sich also das, was sonst verstreut wäre: Reportagen, Konzerttexte, kommunalpolitische Beobachtungen, kleine Kommentare und größere Fragen. Manchmal laut, manchmal leise, nie ganz neutral.

Und falls sich gelegentlich jemand in Amt und Würden über kritische Gedanken empört fühlt, weil Haltung nicht geräuschlos daherkommt, dann landet auch das hier. Ohne Filter. Ohne Rücksicht auf Befindlichkeiten. Und manchmal auch ohne Presseveröffentlichung.

Wer lesen will, darf bleiben. Wer wiederkommt, freut mich. Und wer denkt: „Den könnte man mal (wieder) für einen Text anfragen“, findet meine Mailadresse ein paar Klicks weiter.