Und ich so?
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Ich heiße Peter Demmer und bin Jahrgang „letztes Jahrtausend“.
Meine Welt? Aufregende Musik, ungewöhnliche Ideen, Rotwein, soziale Katastrophen und Stranger Things. Star Wars! Und der Glaube an Dinge, die andere für unpraktisch halten. Zum Beispiel: Haltung, Humor, Zweifel, offene Türen.
Ich bin Sozialarbeiter und Sozialpädagoge. Eigentlich. Das klingt auf dem Papier nach Zuständigkeit, bedeutet in der Praxis aber vor allem, Chaos auszuhalten. Arbeit mit Jugendlichen, Organisation von Projekten, CSDs, Veranstaltungen, Gesprächen, bei denen vorher niemand wusste, dass sie notwendig sind.
Glaube an das Recht, laut und anstrengend zu sein. An Mitbestimmung, die nicht geschniegelt, sondern gelebt wird. Da passt mein kommunalpolitisches Engagement ganz gut rein. Spoiler: eher nicht konservativ.
Daneben Musik, weil manche Dinge nicht gesagt, sondern gespielt und gefeiert werden müssen. Und Schreiben. Über Konzerte, Kultur, Kommune und Konflikte.
Meine Texte: Reportagen, Beobachtungen, manchmal Kommentare, manchmal Liebeserklärungen mit Kratzern. Immer wild. Immer verwegen. Sie entstehen dort, wo Feuilleton auf Fußgängerzone trifft.
Zusammengefasst: Demokratie sollte nie leise sein. Soziale Arbeit immer nah dran. Und gute Geschichten nie bequem.
Habe ein ziemlich gutes Gedächtnis für absurde Sätze aus Verwaltungsfluren und Irish Pubs. Ich glaube fest daran, dass Dinge besser werden, wenn man sie ernst nimmt, ohne sich selbst zu wichtig zu nehmen.

Ein Motto hab ich auch (ja, jede*r sollte so etwas haben). Douglas Adams: Don’t panic. Dem folgend, ausdrücklich ja: Handtücher sind wichtig.
Gegen Hysterie aber auch gegen Stillstand. Und gegen den Satz: „Das haben wir schon immer so gemacht.“
Und wenn gerade nicht geschrieben, geredet, organisiert oder irgendwas mit Musik gemacht wird, bleibt dieser Ort zwischen Albtrauf und Welt. Vor allem die Frage, wie viel Punk eigentlich auch in kommunaler Realität steckt. Oft mehr, als man glaubt.